Der Betafaktor: ein Praxisleitfaden für die Unternehmensbewertung

5
Min. Lesezeit
Die fünf Entscheidungen hinter einem belastbaren Beta – Peergroup, Einstellungen für das rohe Beta, Qualitätskriterien, Gearing und Unlevering – in einem kostenlosen Praxisleitfaden für Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Bewertungsteams.
Page preview: table of contentsPage preview: introduction

Kurz gesagt

Ein Betafaktor misst, wie stark die Eigenkapitalrenditen eines Unternehmens mit dem Markt schwanken. In einer Unternehmensbewertung nach IDW S 1 oder einem Impairment-Test nach IAS 36 fließt das Beta in die Eigenkapitalkosten ein, daher verändern schon kleine Einstellungsentscheidungen das Ergebnis. Der smartZebra-Leitfaden behandelt die fünf Entscheidungen hinter einem belastbaren Beta.

‍

Was Sie lernen

01 · Warum eine Peergroup Branchenbetas überlegen ist

Branchenbetas liefern nur grobe Werte. IDW S 1 und IAS 36 verweisen auf eine auf das Bewertungsobjekt zugeschnittene Peergroup.

02 · Wie Sie Vergleichsunternehmen auswählen

Horizontale, vertikale und branchenübergreifende Suche, geprüft anhand von Umsatzwachstum, EBITDA-Marge und Gesamtkapitalrendite.

03 · Einstellungen, die das rohe Beta verändern

Bewertungsstichtag, Renditezeitraum und -frequenz sowie die Wahl des Aktienindex.

04 · Total Beta und adjustiertes Beta

Was jede Variante leistet, wann sie eingesetzt wird und warum Experten das Total Beta mit Vorsicht behandeln.

05 · Ist dieses Beta belastbar?

Bestimmtheitsmaß (R²), t-Test, Geld-Brief-Spanne, Handelsvolumen und Handelstage.

06 · Gearing und Unlevered Beta

Konsistente Verschuldungsgrade einschließlich Leasing und Pensionen, Tax Shield und Debt Beta.

‍

Im Einsatz bei Bewertungsprofis

„Wir haben smartZebra bereits mehrfach zur Bestimmung von Betafaktoren eingesetzt. Dadurch arbeiten wir deutlich effizienter als zuvor.“ — Andrew Grums, Partner & Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, DELFS
„Die Auswahl der Peergroup, die üblicherweise zeitaufwendig ist, funktioniert sehr schnell und zuverlässig.“ — Achim Dörner, Managing Partner, DWT

Prüfungssicheres Beta in 5 Schritten

Die Checkliste für jedes Bewertungsmandat.

Sofort als PDF-Download

Questions & Answers

Was ist ein Betafaktor?

Ein Betafaktor misst, wie stark die Aktienrendite eines Unternehmens mit einem Marktindex schwankt. In der Bewertung bestimmt er die Risikoprämie in den Eigenkapitalkosten.

Warum eine Peergroup statt eines Branchenbetas?

Eine Peergroup bildet die Risikostruktur des Bewertungsobjekts ab. Branchenbetas liefern nur einen groben Durchschnitt, und Standards wie IDW S 1 und IAS 36 verweisen auf eine spezifische Peergroup.

Was unterscheidet rohes, adjustiertes und unverschuldetes Beta?

Das rohe Beta stammt direkt aus der Renditeregression. Das adjustierte Beta korrigiert es um das erwartete künftige Risiko. Das unverschuldete Beta bereinigt das Finanzierungsrisiko jedes Peers, sodass Unternehmen mit unterschiedlicher Verschuldung vergleichbar werden.

Woran erkenne ich, ob ein Beta statistisch belastbar ist?

Prüfen Sie das Bestimmtheitsmaß (R²) und den t-Test der Regression sowie die Liquidität der Aktie (Geld-Brief-Spanne, Handelsvolumen, Handelstage).

Ist der Leitfaden kostenlos?

Ja. Der smartZebra-Leitfaden zum Betafaktor ist ein kostenloses PDF mit praktischen Checklisten und Einstellungen. Wir benötigen nur Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse, um ihn Ihnen zu senden.

Welche Standards deckt der Leitfaden ab?

Der Leitfaden orientiert sich an IDW S 1 für Unternehmensbewertungen und an IAS 36 für Impairment-Tests. Er behandelt die Beta-Entscheidungen, die beide Standards verlangen: Peergroup, Einstellungen für das rohe Beta, Qualitätsprüfungen, Gearing und Unlevering.

Try the Full Platform
Free for 5 Days.

Valuation Pro, Benchmarking Pro and Credit Spreads Pro: betas and WACC inputs, arm’s-length comparables and credit spreads, every figure with its source.

Uneingeschränkter Plattformzugang
Keine versteckten Gebühren
Keine Kreditkarte erforderlich